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Kategorie: ‘Patienten’

Personalisierte Medizin: Gentests für alle?

08. Juni 2012 | von

Während die einen Gentests für alle propagieren, warnen die anderen vor den Konsequenzen personalisierter Medizin. Wie werden Krankenkassen mit dem genetischen Wissen über Patienten umgehen? Wie sieht es mit dem Recht von Verwandten auf Nichtwissen aus? Dient die personalisierte Medizin vor allem der besseren Preisgestaltung der Pharmaindustrie? Wie stark sind Krankheiten überhaupt genetisch bedingt?

Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen genetischen Ausprägungen und Krankheiten steckt noch in den Kinderschuhen. Um zu wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen, braucht es nicht nur Gene, sondern auch Krankheiten. Die Basis hierfür ist eine möglichst grosse Anzahl von Gentests.
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Elektronisches Betreuungskonzept: Den Patienten aktiv einbinden

08. Juni 2012 | von

Schwerkranke Patienten, die an chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden, sollen künftig im Alltag telemedizinisch betreut werden. Die Techniker Krankenkasse (TK), das Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart und die Telemedizin-Sparte des Bosch-Unternehmens (Bosch-Healthcare) haben ein gemeinsames Programm gestartet, das den regelmäßigen Informationsaustausch zwischen Arzt und Patient verbessern soll.

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Eine echte Innovation: Die neue Apotheken-App

21. Mai 2012 | von

Die neue kostenlose Apotheken-App „Apotheke vor Ort – meine Stamm-Apotheke“ bietet den Apothekenkunden einen optimalen Draht zu ihrer Stammapotheke und erleichtert den Patienten das Gesundheitsmanagement durch viele nützliche Funktionen. Rezepte und verschreibungsfreie Medikamente können über das Smartphone bestellt und nachbestellt werden. Weiter stehen Beipackzettel zu über 77.000 Arzneimitteln zur Verfügung sowie die Möglichkeit, eine persönliche Medikamentenliste anzulegen. Apotheker können mittels dieser persönlichen Medikamentenliste jederzeit mögliche Neben- und Wechselwirkungen überprüfen.

Quelle:
Presseportal.de, 15.5.2012

Compliance verbessern durch intelligente Verpackung

21. Mai 2012 | von

Das im Gronauer IZG ansässige Unternehmen Qolpac hat eine App namens Health-E-ness entwickelt, die die Tablettenentnahme registriert und den Patienten daran erinnert, seine Medizin im programmierten Zeitraum einzunehmen.
Pillendosen und Blisterverpackungen sind mit dünnen, Transponder versehenen Folien ausgestattet und ermöglichen eine drahtlose Kommunikation mit dem Smartphone des Patienten.
Mit derselben Technik lassen sich noch weitere Anwendungen denken wie z.B. die Speicherung relevanter, vielleicht sogar lebenswichtiger medizinischer Daten, die im Notfall abgerufen werden können.

Quelle:
Ahlener Zeitung, 16.5.2012

Onlinepraxis: Patient und Arzt treffen sich im Internet

21. Mai 2012 | von

In Dänemark betreuen Ärzte ihre Patienten über das Internet. Zwei Schweizer haben sich von dieser Ideen inspirieren lassen und starteten das Projekt Onlinepraxis: Arzt und Patient können sich auf einer Webplattform einloggen und zusammen kommunizieren.

Der Arzt kann Fragen beantworten, dem Patienten Laborwerte zustellen und mit einem Klick auf dessen Krankengeschichte sowie auf das Abrechnungssystem zugreifen. Das unterscheidet dieses Angebot von anderen medizinischen Onlineberatungen: Es ist in den Praxisalltag integriert und setzt eine bestehende Arzt-Patienten-Beziehung voraus. Patienten können Teile ihrer elektronischen Krankengeschichte einsehen und haben so auf Wunsch immer die aktuelle Liste der Medikamente, die sie einnehmen, oder Angaben zu Allergien oder gewissen Laborwerten zur Hand.

Quelle:
Der Bund, 16.5.2012

Samsung geht unter die Haut

26. April 2012 | von

Samsung hat beim amerikanischen und europäischen Patentamt einen Patentantrag auf ein „Implantable Medical Device“ eingereicht. Es soll in der Lage sein, innerhalb des Körpers Daten zum Beispiel über die Funktion des Herzens zu sammeln.

via Heise Online

Patientenpartizipation: Informiert entscheiden können

16. April 2012 | von

Patienten konsultieren in vielen Fällen das Internet, um sich über ihre Gesundheit beziehungsweise Krankheit zu informieren. Meistens führt die unorganisierte Menge an Informationen unterschiedlichster Qualität jedoch zu Verwirrung anstatt zur Aufklärung.
Vertreter der evidenzbasierten Medizin schlagen deshalb vor, eine zentrale Plattform einzurichten, auf der sowohl Ärzte wie auch speziell geschulte Patienten Gesundheitsinformationen für Patienten und medizinisches Fachpersonal bereitstellen. Mittels einer solchen Plattform könnten Ressourcen unterschiedlicher Akteure gebündelt und vernetzt werden.

Quelle: Ärzteblatt 2012, 109(13): A-632 / B-547 / C-543, von Heike E. Krüger-Brand

Wer Leseprobleme hat, stirbt früher?

25. März 2012 | von

Laut einer im British Medical Journal erschienenen Studie haben ein Drittel aller Briten über 65 Probleme, grundlegende medizinische Informationen zu verstehen. Dies führt scheinbar zu einer signifikant höheren Mortalität.

via Telepolis

Illegaler Handel mit Rezeptdaten?

13. Februar 2012 | von

Mehrere deutsche Rechenzentren sollen illegal mit den Daten aus Millionen von Apothekenrezepten gehandelt haben.

[…]

Mit den Rezeptdateien, die nicht anonymisiert worden waren, konnten die Unternehmen eventuell nachvollziehen, welche Medikamente von bestimmten Arztpraxen verschrieben wurden.

via Heise Online