Studie: Heilberufler erwarten durch Digitalisierung eine Verbesserung der Patientenversorgung
Laut einer Studie der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) erwarten die meisten Heilberufler eine Verbesserung der Patientenversorgung durch die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens.
Ein weiterer Vorteil, der erwartet wird, ist ein einfacheres und effizienteres Datenmanagement. Des Weiteren zeigt die Studie allerdings, dass neben den vermeintlich positiven Aspekten, auch die Risiken, wie Datenmissbrauch und Kosten, gesehen werden.
Quelle:
aerztezeitung.de, 27.05.2016
Pannen in Health IT-Infrastruktur
Laut Dr. Stefan Bales, Ministerialrat im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) müssen erforderliche Tests zu Basisfunktionen erneut verschoben werden und finden nicht mehr im Jahre 2016 statt. Grund für die Verzögerungen ist eine als unsicher eingestufte Schnittstelle, die nicht den Anforderungen der gematik und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entspricht. Dr. Bales ist dennoch zuversichtlich, dass der angestrebte Zeitplan des E-Health-Gesetzes eingehalten werden kann.
Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 11.05.2016
Mobiler Medikationsplan- Transparenz und Verständlichkeit
Besonders Patienten, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, setzen einen Medikationsplan ein. Um diesen in Zukunft noch übersichtlicher und transparenter zu gestalten, arbeiten Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Instituts für Angewandte Informatik (InfAI) an einem mobil nutzbaren Medikationsplan für Patienten, Ärzte und Apotheker. Laut Dr. Elze, Projektverantwortliche des InfAI e.V. bringe ein lückenloser mobiler Medikationsplan im Notfalle erhebliche Vorteile für Patienten, da sonst keine schnelle Einbindung aller vorhandenen Patientendaten möglich sei.
Quelle:
diabetes-online.de, 07.05.2016
Apothekerkammer und AOK wollen AMTS verbessern
Laut einer Pressemitteilung wollen die Apothekerkammer Westfalen-Lippe und die AOK Nordwest die Arzneimittel-Therapie-Sicherheit (AMTS) gemeinsam verbessern. In 200 AMTS-qualifizierten Apotheken sollen aktuelle und potenzielle Probleme bei der Versorgung mit Arzneimitteln evaluiert und dokumentiert werden. Ziel des Projekts ist die Vermeidung von Wechselwirkungen sowie Fehl- und Doppelverordnungen von Arzneimitteln. Dies soll langfristig zu einem höheren Behandlungserfolg sowie einer verbesserten Lebensqualität der Patienten führen.
Quelle:
pharmazeutische-zeitung.de, 02.06.2016
Aufbau von Interoperabilitätsverzeichnis durch gematik
Die Bundesregierung hat die gematik mit dem Aufbau eines Interoperabilitätsverzeichnisses beauftragt. Einige Wissenschaftler und Vertreter der Industrie sehen dies kritisch, da sie an der nötigen Unabhängigkeit der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) zweifeln.
Laut Dr. Gessner der gematik sei das Ziel dieses Verzeichnisses die Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen den IT-Systemen zu verbessern, Transparenz über verwendete Standards herzustellen und die Nutzung vorhandener Standards für neue Anwendungen zu unterstützen. Kritiker hätten sich eine unabhängigere Struktur gewünscht, welche besonders internationale Standards, Profile und Terminologien in einem höheren Maße beachten würde.
Quelle:
aerztezeitung.de, 02.05.2016
Rekord-Ausstellerzahl auf conhIT 2016 in Berlin
Auf Europas größter und wichtigster Veranstaltung für digitales Gesundheitswesen werden Lösungen und Produkte zur höheren Effizienz und Qualität in der Gesundheitsversorgung vorgestellt. Vom 19. bis zum 21. April zeigen 451 Aussteller aus 16 Ländern auf 18.000 Quadratmetern ihre Produkte. Laut Dirk Hoffmann, Geschäftsführer der Messe Berlin, haben sich die Besucher- sowie Ausstellerzahlen seit der Gründung vor 8 Jahren verdreifacht. Auch das Interesse von Besuchern aus dem Ausland nehme von Jahr zu Jahr zu.
Quelle:
www.finanzen.net, 20.04.1992
Elektronische Rezepte – Apotheker zwiegespalten
Elektronische Rezepte sollen den Alltag erleichtern. Befürworter erhoffen sich weniger Fehler auf den Verordnungen und weniger Retaxationen. Versandapotheken fordern schon lange die elektronischen Rezepte. Rund die Hälfte der von APOTHEKE ADHOC befragten Apotheker halten digitale Rezepte für zu riskant, sie seien zu unsicher, deshalb möchten sie lieber bei Verordnungen auf Papier bleiben.
Quelle:
apotheke-adhoc.de, 14.04.2016
Skepsis gegenüber Digitalisierung im Gesundheitswesen
Aus einer Befragung der Wirtschaftsprüfungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC) geht hervor, dass fast der Hälfte der Befragten das Vertrauen in die Digitalisierung des Gesundheitswesens fehlt.
Durch das geplante E-Health-Gesetz sollte das Misstrauen der Bevölkerung durch Sicherheitsstandards und den rechtlichen Rahmen für die Telemedizin und die elektronische Gesundheitskarte verringert werden. Dennoch befürchten 47% der gesetzlich Versicherten und 43% der Privatversicherten, dass persönliche Daten, die digital übermittelt und gespeichert werden, nicht sicher sind.
Quelle:
deutsche-apotheker-zeitung.de, 14.04.2016
Krankenkassen fördern Internetmedizin
Laut Ursula Marschall von der Barmer GEK passen Internetmedizin und Krankenkassen sehr gut zusammen. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens sei das „Megathema“ des 21. Jahrhunderts und das wirkt sich auch auf die Krankenkassen aus. Um sicher zu gehen, dass die Versicherten alle technischen Innovationen uneingeschränkt nutzen können und am medizinischen Erfolg teilhaben, gestalte die Krankenkasse beispielsweise Programme, mit denen Hausärzte direkt Fachärzte, über das Internet, zu Rate ziehen können.
Auch die Entwicklung neuer Fitnessapps werde genau beobachtet, um diese möglicherweise mit in das Programm einzubeziehen.
Quelle:
versicherungswirtschaft-heute.de, 08.03.2016
Infosocietydays
In den Messehallen Bernexpo finden vom 8. bis 11. März die Infosocietydays statt. Dienstag und Mittwoch findet das Swiss E-Government Forum statt, Donnerstag und Freitag das Swiss E-Health Forum.
Das zentrale Thema des Swiss E-Health Forums sei das elektronische Patientendossier, und was bei der Umsetzung dieser, besonders beachtet werden müsse. Das Swiss E-Government Forum behandelt die Herausforderungen der digitalen Transformation. Hierbei stehen neue Kommunikationsmöglichkeiten und elektronische Identitäten im Zentrum.
Quelle: netzwoche.ch, 08.03.2016