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SmartMed

Belohnung für gesunde Lebensweise gewünscht

09. August 2016 | von

Laut einer Umfrage sind 76% der Bürger Deutschlands der Meinung, dass die Krankenkassen eine gesunde Lebensweise belohnen sollten. Die Krankenkasse solle das gesunde Leben und den Sport mit einem Bonus oder einem geringeren Tarif honorieren. Dafür seien die meisten auch bereit ihre Gesundheitsdaten zur Verfügung zu stellen.

Je jünger die Befragten waren, desto mehr wären sie mit der Weitergabe der Daten einverstanden. Besonders die Älteren stehen der Datenweitergabe skeptisch gegenüber und plädieren für eine Bestätigung der gesunden Lebensweise des Hausarztes.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 07.08.2016

 

 

 

Versicherte haben kein Recht auf Verweigerung der elektronischen Gesundheitskarte

28. Juli 2016 | von

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg fällt nach einer Klage gegen die Pflicht der elektronischen Gesundheitskarte ein Grundsatzurteil, das erklärt, dass Versicherte die Digitalisierung nicht verhindern dürfen.

Laut des Klägers verstößt die Pflicht der elektronischen Gesundheitskarte gegen das  Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Es sei nicht sichergestellt, dass die Daten zu einem späteren Zeitpunkt nicht in falsche Hände geraten oder die benutzte Telematik-Infrastruktur vollkommen sicher sei. Laut des Gerichts gewährt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung jedoch kein Recht auf Verhinderung der Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 26.Juli.2016

 

 

Diskussion um Gesundheitskarte für Flüchtlinge

07. Juli 2016 | von

Ist ein Asylbewerber krank, muss er vor seinem Arztbesuch eine Bewilligung bei der Behörde einholen. Die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge könnte diesen Aufwand verhindern, doch nutzen sie nur wenige Bundesländer.

Laut Kinderärztin Andrea Kuhls, sei es ein besonders Problem, dass der Weg zu den Behörden, besonders im ländlichen Raum, oft weit sei und die Kinder nicht nur während der Öffnungszeiten krank würden. Vielen Kommunen ist die Gesundheitskarte für Asylbewerber allerdings zu teuer. Zusätzlich zu den Gesundheitskosten kämen noch acht Prozent Verwaltungsgebühren dazu, daher nutzen sie bisher nur wenige Länder und Kommunen.

Quelle:
www.ndr.de, 6. Juli. 2016

EU-Regierungen fordern offene IT-Standards

30. Juni 2016 | von

Durch Telemedizin lässt sich ein Teil der Gesundheitsfürsorge von der Klinik in die häusliche Umgebung verlagern. Um mehr dieser Telemedizinverfahren in die gesundheitliche Versorgung einzubinden, fordern sechs Regierungen nun EU-weite, offene IT-Standards. Österreich, Katalonien, Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden  setzen Telemedizin bereits erfolgreich in der Regelversorgung ein. EU-weite Standards für den Datenaustausch sollen den ungehinderten Datenfluss ermöglichen und so die Lebensqualität der Patienten steigern.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 29. Juni. 2016

Brexit- Arzneimittelversorgung

30. Juni 2016 | von

Nachdem am 23. Juni 51,9% der wahlberechtigten Briten für den  Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gestimmt haben wird um die gegenseitigen Handelsbeziehungen gefürchtet.

Großbritanniens Austritt aus der EU versetzt nicht nur die Finanzmärkte in Aufruhr. Auch die Folgen für das Gesundheitswesen können verheerend sein. Laut  Dr. Martin Zentgraf, Vorstand des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) wurde die pharmazeutische Industrie bisher durch die enge Verflechtung Großbritanniens in der Europäischen Union gekennzeichnet. Hierfür werde nun eine neue Grundlage benötigt, was für Unternehmen große Anstrengungen, sowie bürokratische Hürden bedeute.

Quelle:
news.doccheck.com, 29. Juni 2016

Mehr Sicherheit durch Medikationsplan

20. Juni 2016 | von

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Deutscher Apothekerverband (DAV) und Bundesärztekammer (BÄK) legten eine Vereinbarung zur  Erstellung und Aktualisierung des  Medikationsplans vor.

Ab dem 1. Oktober 2016  haben alle Versicherten der gesetz­lichen Krankenversicherung, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnehmen, einen Anspruch auf einen Medikationsplan. Laut des KBV Vorstands Regina Feldmann bringe der Medikationsplan den Patienten mehr Sicherheit, da er alle wichtigen Details zur Einnahme der Medikamente enthalte.

Quelle:
www.aerzteblatt.de, 19.Juni. 2016

E-Rezept kaum bekannt

20. Juni 2016 | von

Laut einer Umfrage im Mai 2016 haben 63% der Bevölkerung noch nie etwas von dem elektronischen Rezept gehört. Aber auch unter jenen, bei denen  das e-Rezept bereits bekannt ist, ist Skepsis vorhanden. Besonders das Argument, die Medikamente sofort zu benötigen hindert die Befragten daran, in Versandapotheken zu kaufen. Auf Platz zwei und drei der Gründe, die laut den Befragten gegen Versandapotheken sprechen, seien die komplizierte Einreichung der Rezepte und der Zweifel an der Gewährleistung des Datenschutzes.

Dies nimmt der Bundesverband der Deutschen Versandapotheken nun zum Anlass vermehrt Aufklärungsarbeit zu leisten.

Quelle:
www.healthcaremarketing.eu, 19. Juni 2016

Vernetzte Gesundheitstechnologien- Deutschland hinkt hinterher

20. Juni 2016 | von

Laut dem Future Health Index (FHI) liegt Deutschland, trotz des insgesamt überdurchschnittlich guten Zugangs zu Gesundheitsdaten, beim Einsatz vernetzter Gesundheitstechnologien hinter Brasilien und Südafrika.

Der FHI soll die Frage beantworten, wie gut Länder mit zukünftigen medizinischen Herausforderungen zurechtkommen werden. Die untersuchten Kriterien befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten wie dem Zugang zum Gesundheitssystem, dem Stand der Vernetzung sowie der Einführung von Connected Care Technologien im Gesundheitsmarkt.
In Deutschland seien die größte Hürden bei der Einführung neuer Technologien zur der Vernetzung im Gesundheitswesen, die bürokratischen Regeln und die strengen Datenschutzvorgaben.

Quelle:
www.arztezeitung.de,  19. Juni 2016

 

Studie: Heilberufler erwarten durch Digitalisierung eine Verbesserung der Patientenversorgung

02. Juni 2016 | von

Laut einer Studie der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) erwarten die meisten Heilberufler eine Verbesserung der Patientenversorgung durch die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Ein weiterer Vorteil, der erwartet wird, ist ein einfacheres und effizienteres Datenmanagement. Des Weiteren zeigt die Studie allerdings, dass neben den vermeintlich positiven Aspekten, auch die Risiken, wie Datenmissbrauch und Kosten, gesehen werden.

Quelle:
aerztezeitung.de, 27.05.2016

Pannen in Health IT-Infrastruktur

12. Mai 2016 | von

Laut Dr. Stefan Bales, Ministerialrat im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) müssen erforderliche Tests zu Basisfunktionen erneut verschoben werden und finden nicht mehr im Jahre 2016 statt. Grund für die Verzögerungen ist eine als unsicher eingestufte Schnittstelle, die nicht den Anforderungen der gematik und des  Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entspricht. Dr. Bales ist dennoch zuversichtlich, dass der angestrebte Zeitplan des E-Health-Gesetzes eingehalten werden kann.

Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 11.05.2016