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SmartMed

ATMS nicht ohne Apotheken möglich

01. März 2016 | von

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens ist mit dem E-Health-Gesetz nicht einverstanden.

Vorgesehen ist, dass nur Ärzte für die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und den Medikationsplan zuständig sind. Laut Steffens sei es aber nicht möglich diese Aufgabe allein den Ärzten zu überlassen. Besonders in ländlichen Gebieten, in denen die Zahl der Ärzte zurück ginge sei so, langfristig die flächendeckende Arzneimittelversorgung nicht sichergestellt.
Auch die Bundesländer hätten sich dafür ausgesprochen, auch die Apotheken an der AMTS zu beteiligen. Die Bundesregierung habe dies jedoch abgelehnt.

Quelle:
pharmazeutische-zeitung.de, 18.02.2016

Telemedizinische Innovationen – Projekt „MIND“

01. März 2016 | von

Partner aus Deutschland und den Niederlanden wollen Telemedizinische Innovationen im Gesundheitsbereich fördern und haben dazu das Projekt „Medizinische Innovation Niederlande Deutschland“ (MIND) ins Leben gerufen.

Insgesamt ist das Projekt mit 5,7 Millionen Euro dotiert. An dem Vorhaben mit zweieinhalbjähriger Laufzeit arbeiten insgesamt 30 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Besonders elektronische Lösungen auf mobilen Geräten (m-Health) werden eine große Rolle spielen.

Quelle:
deutsche-apotheker-zeitung.de,18.02.2016

 

conhIT- Europas wichtigstes Event der Gesundheits-IT Branche

01. März 2016 | von

Vom 19.-21. April 2016 findet die conhIT in Berlin statt. Das Event umfasst eine Messe, ein Kongress, eine Akademie und Networking-Events und richtet sich dabei an alle, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren möchten (Ärzte, IT-Abteilungen, Medizinische Versorgungszentren usw.). Mit den rund 7.500 Besuchern im Jahre 2015 ist sie Europas wichtigste Veranstaltung der Gesundheits-IT Branche.

Bei der diesjährigen Veranstaltung findet zum ersten Mal auch ein eHealth-Slam statt. Damit sollen einem breiten Publikum praxisnahe Projekte aus dem eHealth-Bereich in unterhaltsamer Form präsentiert werden.

Quelle:
www.medizin-edv.de, 24.02.2016

Bessere Patientenversorgung durch Apotheken-Portal

15. Februar 2016 | von

Durch eine weit verknüpfte Datenbank soll ein Portal für Apotheken zur besseren Patientenversorgung beitragen.

Für das  Apotheken-Portal „Online-Vertragsportal“ (OVP) arbeiten der Deutsche Apothekerverband (DAV), Landes-Apothekerverbände und ABDATA Pharma-Daten-Service gemeinsam an einer Datenbank. Über 10.000 Apotheken dient dieses  Portal schon als Hilfestellung für eine bessere Patientenversorgung. Es können beispielsweise Prüfungen zu formalen Bestimmungen zur Abgabe bestimmter Mittel erfolgen oder auch Abgleiche, welche Produkte die Krankenkasse des Versicherten erstattet.
Laut Dr. Rainer Bienfait (DAV) schaffe das OVP mehr Transparenz in dem Markt und nutze so auch den Patienten.

Quelle:
umwelt-panorama.de, 10.02.2016

 

Bundesminister für Verbraucherschutz warnt vor „Datenhunger“ der Krankenkassen

15. Februar 2016 | von

Fast jeder dritte Deutsche nutzt Fitnesstracker oder Apps, die Gesundheitsdaten aufzeichnen. Der TK-Chef Jens Baas hat angeregt auch diese Daten mit in die elektronische Patientenakte fließen zu lassen. Laut Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz seien diese Pläne nicht unproblematisch, da man als Krankenversicherter keine Nachteile haben dürfe, wenn man diese Daten nicht zur Verfügung stellt.

Quelle:
fashionmagazin.org 10.02.2016

Medikationsplan mit oder ohne Apotheker?

15. Februar 2016 | von

Patienten, die mehr als 3 Medikamente verordnet bekommen, haben nach dem Entwurf des E-Health Gesetzes Recht auf einen einheitlichen Medikationsplan. Ein Arzt ist verpflichtet diesen Plan zu erstellen, Apotheker hingegen sollen lediglich Ergänzungen vornehmen dürfen. Dies hat Proteste ausgelöst, sodass die Apothekerkammer Berlin eine Resolution verabschiedet hat, nach der ebenso ein Apotheker den Medikationsplan erstellen darf.

Quelle:
deutsche-apotheker-zeitung.de, 10.02.2016

Tablet statt Papierakte

31. Januar 2016 | von

Durch das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe geförderte eHealth-Gesetz wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass sich Ärzte, Krankenhäuser und Kassen künftig besser digital austauschen können.

Gröhe hat sich über das Projekt „Visite 2.0“ im Lukaskrankenhaus in Neuss informiert, dies sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie durch den Einsatz von Informationstechnik die Patienteninformationen verbessert und beschleunigt werden können. Die Papierakten sind durch Tablets ersetzt worden, was beispielsweise die Suche nach Labordaten, Bildern und Dokumenten erleichtert, aber auch zu der Visualisierung für Patienten beiträgt.

Quelle:
e-health-com.eu, 27.01.2016

Kritik an der geplanten Änderung des Arzneimittelgesetzes

19. Januar 2016 | von

Laut Entwurf des vierten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, sollen Arzneimittel in Zukunft nur noch abgegeben werden dürfen, wenn die Verschreibung durch einen persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient ausgestellt wurde.
Laut des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken würde so ein guter Ansatz des E-Health-Gesetzes im Keim erstickt, da der Digitalisierung des Gesundheitswesens Steine in den Weg gelegt würden.

Quelle:
pharmazeutische-zeitung.de, 18.01.2016

Sprechstunde per Videochat

19. Januar 2016 | von

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens bietet vor allem auf dem Land große Chancen.

Per Video-Sprechstunde soll es in Zukunft zum Alltag gehören, sich medizinischen Rat oder eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, ganz ohne das Haus zu verlassen. Laut Prof. Jens Scholz,Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, könne man dank kreativem Einsatz digitaler Lösungen die Patientenversorgung, sowie die Diagnose-, Therapie- und Nachsorgeangebote verbessern und attraktiver machen. Auch eine bessere „Verzahnung“ der Ärzte untereinander würde so verbessert werden, da in diesem Sektor das „Wir-Gefühl“ weitaus weniger ausgeprägt sei als in anderen.

Quelle:
esanum.de, 16.01.2016

Telemedizinische Expertenkonsultationen von Kinder- und Jugendärzten

10. Januar 2016 | von

In Zukunft soll durch die Telemedizin medizinischer Rat schneller eingeholt werden können.

Kinder- und Jugendärzte können über das Expertenkonsil „pädExpert“ Fachkollegen online hinzuziehen, wenn Kinder an seltenen Krankheiten leiden. Durch dieses Verfahren kann eine Diagnose in den meisten Fällen wesentlich schneller getroffen werden, da lange Wartezeiten sowie Anfahrtszeiten gespart werden können. Besonders bei Kindern sei dies sehr wichtig, um die Entwicklungsphase nicht unnötig lange durch Krankheiten zu behindern.

Quelle
stimme.de, 9.01.2016