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SmartMed

Pilotprojekt Vitalig – Im Alter länger zu Hause leben

18. Februar 2013 | von

Ein neues Pilotprojekt der deutschen Telekom, in Zusammenarbeit mit der AOK Rheinland/Hamburg, soll Senioren das Leben im eigenen Haus länger ermöglichen. Bei dem zunächst auf zwei Jahre beschränkten Projekt „Vitalig“ sollen 100 Senioren mit Bildtelefonen und speziell konfigurierten PCs ausgestattet werden, die sie im Alltag zu Hause unterstützen sollen.

Im Wesentlichen bestehe Vitalig aus einem einfach handzuhabenden Videotelefonie-System, mit dem sich teilnehmende Senioren vor allem mit Gesundheitsdienstleistern, aber auch mit Familienmitgliedern vernetzen können. Die beteiligten Ärzte und Apotheken sowie ein Sanitätshaus seien über die Kommunikationsplattform verbunden. Desweiteren enthalte die Plattform ein rudimentäres Shop-System, mit dem die Teilnehmer direkt in Apotheken oder im Sanitätshaus Waren bestellen können.

Quelle:
Heise Online, 28.1.2013

Piratenpartei diskutiert über elektronische Gesundheitskarte

18. Februar 2013 | von

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion beschäftigte sich die Piratenpartei auf ihrem gesundheitspolitischen Kongress in Essen mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Dabei sei die Sicht auf die eGK eher skeptisch gewesen.

Arno Elmer, Geschäftsführer der Gematik, warb für die Gesundheitskarte und stellte diese als komplett neues Produkt vor. Mit der aktuellen eGK baue die Gematik nur den Zugangsschlüssel zur Gesundheits-Datenautobahn, mit der die medizinische Versorgung in Deutschland verbessert werden soll. Für besonders wichtig halte er den Notfalldatensatz, mit dem der unbekannte Patient in der Notaufnahme besser behandelt werden könne. Desweiteren sei die Therapiesicherheit von Arzneimitteln ebenfalls wichtig.

Quelle:
Heise Online, 4.2.2013

Smartphone-App erkennt Lungenkrankheit

18. Februar 2013 | von

US-Amerikanische Forscher haben eine Smartphone-Applikation entwickelt, mit der sich Lungenkrankheiten nachweisen ließen. Die sogenannte SpiroSmart App für das iPhone könnte das Spirometer ersetzen, welches bisher zur Diagnose von Mukoviszidose- oder Asthmapatienten dient.

Die Anwendung messe das Luftvolumen, das ein- und ausgeatmet wird, um im Anschluss festzustellen, ob die Luftwege frei sind oder ob es Atembeschwerden gibt. Langsames Ausatmen in das eingebaute Mikrophon des Smartphone reiche dabei schon aus.

Die Gruppe der Forscher möchte ein Heimtestkit für die Lungengesundheit entwickeln. Dabei habe sich bei Experimenten mit dem iPhone 4S gezeigt, dass das System fast so zuverlässig arbeitet wie aktuelle Spirometer.

Quelle:
Heise Online, 11.2.2013

Stresssensor misst Erregungszustände

18. Februar 2013 | von

Forscher des Start-up Unternehmens Neumitra aus Bosten haben einen uhrenähnlichen Sensor entwickelt, mit dem sich das Stresslevel eines Menschen messen lasse. Erregungszustände könne er über die Messung unbewusster Bewegungen, die Hautleitfähigkeit, Perspiration der Haut sowie die Hauttemperatur erfassen.

Die Ergebnisse werden dann an ein Smartphone gesendet und für eine spätere Analyse gespeichert. Der Stresssensor verfügt über einen kleinen Bildschirm und kann den Nutzer bei zu viel Stress auch warnen.

Momentan sei die Uhr noch nicht im Handel erhältlich, werde jedoch schon zu Forschungszwecken eingesetzt. So versuchen Wissenschaftler am Massachusetts General Hospital, mit dem Gerät Betroffenen beim Umgang mit einer Angsterkrankungen zu helfen. Ziel dabei sei es, genau zu erfassen, durch welche externen Bedingungen Panikschübe ausgelöst würden, um diese dann therapeutisch angehen zu können.

Quelle:
Heise Online, 7.2.2013

 

Forscher sollen Zugang zu Facebook-Daten von Suizidopfern bekommen

18. Februar 2013 | von

Suizidpräventionsforscher der Organisation Save sollen demnächst Zugang zu den Facebook-Daten von Menschen bekommen, die nach einem Suizid verstorben sind.

Man erhoffe sich dadurch, andere Einblicke in das Verhalten der Betroffenen zu  gewinnen, um die Latenzzeit zwischen den ersten Zeichen von Suizidgedanken und einem Hilfsangebot zu verkürzen. Das Projekt beschränke sich auf 20 Menschen aus einer Region in Minnesota, USA, die Selbstmord begangen haben.

Nach einer Reihe von Selbsttötungen in der Computerindustrie im Jahr 2010, haben sich einige soziale Netzwerke mit Spezialisten des landesweiten Notrufs in den USA zusammengetan, sodass nun beispielsweise Notrufnummern eingeblendet werden, sobald ein Nutzer nach „Selbstmord“ und ähnlichen Begriffen sucht.

Quelle:
Heise Online, 24.1.2013

Pilotprojekt zur Arzneimittelsicherheit gestartet

29. Januar 2013 | von

Seit dem 1. Januar 2013 wird das Fälschungsschutzsystem securPharm erstmals im Rahmen eines Pilotprojekts in der Apothekenpraxis getestet.

Das Sicherheitssystem soll Arzneimittelfälschungen in der legalen Vertriebskette in den Apotheken aufdecken. Vor Abgabe an den Kunden werde die Verpackung vom Apothekenpersonal gescannt, woraufhin online ein Datenabgleich der packungsindividuellen Seriennummer sowie der Pharmazentralnummer (PZN) stattfinde. Ziel der Pilotphase sei die Überprüfung und Stabilisation des Verifizierungskonzepts.

„Ich betrachte die Echtheitsprüfung als eine Chance für die Apotheken, sich als sicherste Quelle für Arzneimittel zu profillieren„, betonte der Vorstandssprecher von securPharm Gerhard Hoferichter.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung, Ausgabe 02/2013

Kliniken fordern zentrales Melderegister für Lieferengpässe

29. Januar 2013 | von

In deutschen Kliniken ist es in den letzten Monaten vermehrt zu Lieferengpässen bei Arzneimitteln gekommen. Die deutsche Krankenhausgesellschaft fordert daher ein zentrales Melderegister für Lieferengpässe.

Demnach sollen Hersteller gesetzlich dazu verpflichtet werden, drohende Engpässe frühst möglich dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bzw. dem Paul-Ehrlich-Institut zu melden. Desweiteren bedürfe es aus Sicht der Kliniken eines behördlichen Risikomanagements, um bei drohenden Engpässen rechtzeitig reagieren zu können.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung, 52/2012

Eckpunkte zum „ABDA-KBV-Modell“ stehen fest

29. Januar 2013 | von

Die AOK plus, die kassenärztliche Vereinigung von Sachsen und Thüringen sowie die beteiligten Apotheker- und Ärztekammern haben sich nach langen Verhandlungen auf die Eckpunkte für das Projekt ABDA-KBV zur Wirkstoffverordnung in einem Modellprojekt geeinigt.

Das Modellvorhaben, bei dem Ärzte nur noch Wirkstoffe aus einem indikationsbezogenen Präparatekatalog verordnen, soll zur Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung beitragen.

Die Auswahl des geeigneten Produkts bleibt den Apothekern überlassen. Desweiteren soll ein von Medizinern und Pharmazeuten gemeinsam verantwortetes Medikationsmanagement die Therapietreue und die Arzneimitteltherapiesicherheit verbessern, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit Polymedikation.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 28.1.2013

Neue Famulaturbörse im Internet

29. Januar 2013 | von

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat eine bundesweite Famulaturbörse im Internet gestartet, die es Medizinstudenten in Zukunft erleichtern soll, eine passende Famulaturpraxis zu finden. Damit reagiert die DEGAM auf die steigende Nachfrage nach geeigneten Praxisplätzen aufgrund einer Änderung der Approbationsordnung für Ärzte.

Die Auswahl erfolgt nach verschiedenen Kriterien wie Postleitzahl und Leistungsspektrum der Praxis. Interessierte Praxen können außerdem einen Link zu ihrer Praxishomepage in der Datenbank hinterlegen und sich selbst in Form einer Kurzbeschreibung präsentieren. Eine Registrierung ist nicht nötig. Nach der Famulatur haben die Studierenden die Möglichkeit, eine Bewertung der Praxis abzugeben.

Quelle:
Medical Tribune, 26.1.2013

„Augennetz West“ – Verbesserung ambulanter und stationärer Verzahnung

23. Januar 2013 | von

Die Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn hat gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten das Netzwerk „Augennetz-West“ gegründet.

Ziel sei es, eine integrative Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau und nach aktuellem Stand der Forschung zu ermöglichen. Zudem soll die ambulante und stationäre Verzahnung deutlich verbessert sowie ökonomische und organisatorische Synergieeffekte gezielt genutzt werden. Zu den Angeboten des „Augennetz West“ zähle auch ein neu eingerichtetes elektronisches Zuweiserportal des Universitätsklinikums Bonn, das niedergelassene Ärzte einfach über deren Praxissoftware oder mittels Internetbrowser nutzen können.

„So können sie auf Arztbriefe und Befunde unmittelbar elektronisch und ohne Verlust an Bildqualität zugreifen, wodurch das zeitaufwendige Ausdrucken, postalische Versenden und Wiedereinscannen in der Praxis entfallen“, betonte Oberarzt Tim Krohne.

Quelle:
Ärzteblatt, 21.1.2013