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SmartMed

Eye-Phone – Ein mobiler Helfer für den Augenarzt

08. Oktober 2012 | von

Ein britischer Nachwuchsmediziner hat das bereits bekannte Photo-Handy mit einem Ophthalmoskop verbunden und so das „Eye-Phone“ entwickelt. Mit diesem Gerät lässt sich der Augenhintergrund fotografieren.

Es sei nicht nur kostengünstiger, sondern auch mobiler als herkömmliche Instrumente einer augenärztlichen Praxis. Verbunden mit einem Smartphone könnten Befunde dokumentiert und Bilder bequem per E-mail an einen Augenarzt übermittelt werden.

Quelle:
Ärzteblatt, 1.10.2012

Selbstauflösende elektronische Implantate

02. Oktober 2012 | von

US-Forschern ist es gelungen, elektronische Implantate zu entwickeln, die sich nach einer gewissen Zeit selbst zersetzen und so einigen Patienten eine zweite Operation ersparen könnten.

Die nötige Elektronik erzeugten die Wissenschaftler aus Magnesium, Magnesiumoxid und Silizium. Umhüllt wurde das Ganze mit einer Schicht aus Seide.

Zur Demonstration der Wirksamkeit des neuen Verfahrens versetzten die Forscher Laborratten mit einem Chip, welcher das Gewebe durch lokale Erwärmung über einen Zeitraum von zwei Wochen keimfrei hielt, bevor er sich wie geplant auflöste.

Quelle:
Heise Online, 29.9.2012
Heise Online, 28.9.2012

Ärzte bewerten gesetzliche Krankenkassen

02. Oktober 2012 | von

Das neue Internetportal Krankenkassen-Navigator erlaubt es Vertragsärzten und Psychotherapeuten, gesetzliche Krankenkassen zu bewerten.

Mit Hilfe des Navigators können Ärzte ihre Erfahrungen mit den Krankenkassen öffentlich schildern und bewerten. Die Bewertung erfolgt in Schulnoten und beinhaltet die fünf Rubriken Therapiefreiheit, Regresse, Bürokratie, Selektiv­verträge sowie Service und Information.

„Damit haben wir endlich die Möglichkeit, auch mal das Verhalten der Krankenkassen transparent zu machen“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Köhler.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 28.9.2012

Versandapotheke Sanicare meldet Insolvenzverfahren an

02. Oktober 2012 | von

Die Versandapotheke Sanicare hat nach dem Tod des Firmengründers Johannes Mönter diese Woche einen Nachlassinsolvenzantrag gestellt. Betroffen seien die Versandapotheke sowie drei niedergelassene Sanicare-Apotheken in Bad Laer, Versmold und Bielefeld. Die 50 Kliniken und mehrere hundert Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen, die Sanicare mit Medikamenten versorgt, werden aber nach Angaben des Unternehmens weiter beliefert.

Zuvor hatte der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) vor möglichen Folgen gewarnt: Sanicare habe in den vergangenen Jahren durch eine aggressive Markt- und Preispolitik eine Reihe auch großer Krankenhausapotheken aus dem Markt verdrängt. Dies könne sich für die Kliniken jetzt rächen.

Quelle:
Heise Online, 27.9.2012

PE-Games: Computerspiele als systematische Therapiehilfe

25. September 2012 | von

PE-Games (Patient Empowerment Exercise Video Games) gelten als ein neuer Trend in der Medizin und sind auf dem Weg, eine systematische Therapiehilfe zu werden.

Die auf bestimmte Krankheiten zugeschnittenen Computerspiele sollen einerseits über die betreffende Krankheit aufklären und andererseits dem Patienten ein aktives Teilnehmen am Therapieprozess ermöglichen.

Ähnlich wie bei der Entwicklung neuer Medikamente müssen Details wie Dosis, Dauer und die genaue Wirkung jedoch noch eingehend geprüft werden.

Quelle:
Futurzone, 21.9.2012

IQWiG fordert verbesserte Patienteninformation

25. September 2012 | von

Im Hinblick auf den Plan der Bundesregierung, das Einladungsverfahren für Krebs-Früherkennungsmaßnahmen auszubauen, fordert das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) qualitativ hochwertigeres Informationsmaterial für die Patienten.

Diesbezüglich stellte das Institut drei Kernanforderungen auf, nach denen Information dem aktuellen Stand des Wissens entsprechen, auf die Vor- und Nachteile eingehen und ergebnisoffen sein müssen.

Das dazu eigens entwickelte Internetangebot www.gesundheitsinformation.de soll genau diesen Forderungen Rechnung tragen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 24.9.2012

DIMDI erhält Versichertendaten zur Langzeitanalyse

25. September 2012 | von

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information DIMDI soll künftig bestimmte, anonymisierte Versichertendaten der gesetzlichen Krankenkassen aufbereiten.

Die Angaben dazu erhält das Institut in verschlüsselter Form vom Bundesversicherungsamt. Im DIMDI würden die jährlichen Daten erneut verschlüsselt und über mehrere Jahre zusammengeführt.

Durch die analysierten Daten zu ambulanten und stationären Behandlungen sowie zur Arzneimittelversorgung soll u.a. das Versorgungsgeschehen abgebildet, die Qualität der Versorgung verbessert und der Einsatz von Ressourcen im Gesundheitswesen besser planbar werden.

Quelle:
Ärzteblatt, 21.9.2012
DIMDI, 21.9.2012

Bundesgesundheitsministerium gibt eHealth-Planungsstudie in Auftrag

25. September 2012 | von

Die gegenwärtige Vielfalt von IT-Systemen im Gesundheitswesen erschwert eine koordinierte Zusammenarbeit in und zwischen den Sektoren. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat in diesem Zusammenhang eine „Planungsstudie Interoperabilität“ in Auftrag gegeben.

Diese Studie soll dazu beitragen, dass die „vorhandenen, modernen Informations- und Kommunikationstechnologien noch besser für eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten genutzt werden können“, erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Ulrike Flach.

Quelle:
eHealth-com, 25.9.2012

Apotheker diskutieren Alternativenkonzepte zur eGK

25. September 2012 | von

Nachdem die eGK wiederholt ins Stocken geraten ist, entwickeln Apotheken bereits Alternativkonzepte, um speziell bei multimorbiden Patienten Therapierisiken zu verringern. Experten bringen die Hausapotheke (Zusammenarbeit Arzt-Apotheker) wieder ins Spiel.

Für die Erfassung der Medikamente an der Schnittstelle von Arztpraxis und Apotheke braucht es eine gemeinsame Datenbank, so ABDA-Chef Heinz-Günter Wolf. In diesem Verzeichnis sollen auch OTCs erfasst werden. Genau diese Komponenten wären auch beim gematik-Projekt vorgesehen gewesen.

Im kleinen Stil haben einige Apotheken das Konzept einer eigenen Gesundheitskarte bereits längst umgesetzt. Kundenkarten erfassen die Medikation von Kunden und werden im System gespeichert.

Quelle:
DocCheck, 11.3.2011

Über 100 Hausarztpraxen forschen mit Uni

25. September 2012 | von

Dem im vergangenen Jahr gegründeten Frankfurter Forschungspraxen-Netzwerk (ForN), haben sich mittlerweile rund 100 Mitgliedspraxen angeschlossen.

Das Netzt wurde gegründet, um den wissenschaftlichen Austausch zwischen Praxen und dem Institut für Allgemeinmedizin in Frankfurt/Main zu intensivieren und um Hausarztpraxen bei der Durchführung von Forschungsprojekten des Instituts mit einzubeziehen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 20.9.2012