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SmartMed

Samsung geht unter die Haut

26. April 2012 | von

Samsung hat beim amerikanischen und europäischen Patentamt einen Patentantrag auf ein „Implantable Medical Device“ eingereicht. Es soll in der Lage sein, innerhalb des Körpers Daten zum Beispiel über die Funktion des Herzens zu sammeln.

via Heise Online

eGK: Aktionsbündnis warnt vor Risiken und Nebenwirkungen

20. April 2012 | von

Das Aktionsbündnis Stoppt die e-Card ruft die Ärzte auf, sich der Einführung der eGK zu widersetzen.

Noch sei es nicht zu spät, das Kartenprojekt zu stoppen, erklärte die Hausärztin Silke Lüder.

Die Kritik an der eGK betrifft vor allem den Datenschutz, der aufgrund der Speicherung der Daten im Internet auf für alle verfügbaren Servern in Frage gestellt wird. Weiter wird befürchtet, dass der Arzt durch den künftigen Online-Datenabgleich der Stammdaten zum verlängerten Arm der Krankenkassen wird.

via Heise Online

Patientenpartizipation: Informiert entscheiden können

16. April 2012 | von

Patienten konsultieren in vielen Fällen das Internet, um sich über ihre Gesundheit beziehungsweise Krankheit zu informieren. Meistens führt die unorganisierte Menge an Informationen unterschiedlichster Qualität jedoch zu Verwirrung anstatt zur Aufklärung.
Vertreter der evidenzbasierten Medizin schlagen deshalb vor, eine zentrale Plattform einzurichten, auf der sowohl Ärzte wie auch speziell geschulte Patienten Gesundheitsinformationen für Patienten und medizinisches Fachpersonal bereitstellen. Mittels einer solchen Plattform könnten Ressourcen unterschiedlicher Akteure gebündelt und vernetzt werden.

Quelle: Ärzteblatt 2012, 109(13): A-632 / B-547 / C-543, von Heike E. Krüger-Brand

Wer Leseprobleme hat, stirbt früher?

25. März 2012 | von

Laut einer im British Medical Journal erschienenen Studie haben ein Drittel aller Briten über 65 Probleme, grundlegende medizinische Informationen zu verstehen. Dies führt scheinbar zu einer signifikant höheren Mortalität.

via Telepolis

Schwedisches Modell: Umweltverträglichkeit von Medikamenten per digitalem Apothekenregister

18. Februar 2012 | von

In Schweden können sich Ärzte über die Umweltverträglichkeit von Medikamenten per digitalem Apothekenregister informieren. Stehen mehrere, gleich wirksame Mittel zur Verfügung, kann der Arzt das umweltfreundlichste verschreiben. Wissenschaftlichen Beobachtungen zu Folge soll sich seither die Wasserqualität verbessert haben. Eine EU-Arbeitsgruppe überlegt nun, ob die schwedische Initiative europaweite eingeführt werden soll.

Quelle:
Wirtschaftswoche, 18.2.2012, von Susanne Kutte

Lücken in puncto Wasserqualität in Deutschland

Seit Ende der 90er Jahre ist die Behörde in die Zulassung von Arzneimitteln fest eingebunden und prüft mögliche Umweltauswirkungen für jedes neue Medikament. Im Falle eines Umweltrisikos kann sie jedoch nicht verhindern, dass ein Medikament trotzdem zugelassen wird, da die gesetzliche Grundlage dazu fehlt.
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Illegaler Handel mit Rezeptdaten?

13. Februar 2012 | von

Mehrere deutsche Rechenzentren sollen illegal mit den Daten aus Millionen von Apothekenrezepten gehandelt haben.

[…]

Mit den Rezeptdateien, die nicht anonymisiert worden waren, konnten die Unternehmen eventuell nachvollziehen, welche Medikamente von bestimmten Arztpraxen verschrieben wurden.

via Heise Online

IT-Großprojekt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus verzögert sich weiter

13. Dezember 2011 | von

Elf Jahre nach Projektstart und Investitionen in Millionenhöhe hat das Wiener Allgemeine Krankenhaus (AKH), eines der größten Krankenhäuser der Welt, immer noch nicht das gewünschte Informationsmanagement-System erhalten. Die Wirtschaftsprüfer von Deloitte führen die Probleme auf fehlende Projekterfahrung auf Seiten der Krankenhausleitung und auf fehlende Expertise auf Seiten von Auftragnehmer Siemens zurück

via Heise Online

Schlamperei mit Psychiatriedaten in Schleswig-Holstein

08. November 2011 | von

Der Einsatz von IT im Gesundheitssektor stellt durch die sensiblen Daten extra hohe Anforderungen an den Datenschutz. Dies scheint leider manchen Unternhemen nicht klar zu sein:

Persönliche Daten und medizinische Befunde von tausenden Psychatriepatienten aus Schleswig Holstein standen monatelang, vielleicht sogar über Jahre hinweg völlig ungeschützt im Netz.

vie Heise Online

Britischer Gesundheitsdienst kippt milliardenschweres IT-Projekt

23. September 2011 | von

Ein in Großbritannien laufendes Mammut-Projekt zur Schaffung einer elektronischen Patientenakte ist nach jahrelangen Verzögerungen und Investitionen in Höhe von rund 12,7 Milliarden Pfund (umgerechnet etwa 14,5 Milliarden Euro) nun wohl gescheitert. Gesundheitsminister Andrew Lansley macht den „Top-Down-Ansatz“ für das scheitern verantwortlich und favorisiert eine dezentrale Weiterentwicklung der bestehenden Systeme.

via Heise Online

Zukunftskonzept für eine patientengerechte Arzneimittelversorgung von KBV und ABDA

26. April 2011 | von

Das Zukunftskonzept von KBV und ABDA sieht vor, dass Ärzte zukünftig Wirkstoff, Stärke, Menge und Darreichungsform verordnen (anstelle von Präparaten). Das Packungslayout soll entsprechend angepasst werden. Grundlage für die Verordnungen ist ein Medikationskatalog auf Wirkstoffbasis. Der Apotheker wählt das Präparat aus und gibt es nach einer Beratung an den Patienten ab. Der Patient erhält einen Medikationsplan. Die enge Abstimmung zwischen Arzt und Apotheker sowie die Verordnung von Wirkstoffen sollen zu einer verbesserten Gesamtmedikation sowie zu weniger Verunsicherung der Patienten durch Namensunterschiede zwischen verordnetem und abgegebenem Präparat führen. Die Compliance kann dadurch erhöht und unerwünschte Arzneimittelereignisse reduziert werden, was sich schlussendlich auf Kosten und Qualität der Medikation auswirkt.

Quelle:
KBV und ABDA, April 2011