Schlagwort: ‘Telemedizin’
Notfalldatensatz überzeugt auch im Praxistest
Zwischen Mai und Dezember 2016 haben 31 niedergelassene und sieben Klinikärzte aus der Region Münster und Umgebung gut 2500 Notfalldatensätze auf Wunsch von Patienten angelegt. Ziel dieses Projektes war es, herauszufinden ob sich das Anlegen dieser Daten gut in den Praxisalltag integrieren lässt.
Das erste Fazit zog das Uniklinikum Münster nun anlässlich eines Besuchs von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Sowohl bei den teilnehmenden Patienten, als auch bei den Ärzten sei das Projekt mehrheitlich gut angekommen, so Dr. Christian Juhra, Leiter der UKM-Stabstelle Telemedizin. Ab 2018 sollen die Datensätze laut E-Health Gesetz auf der eGK gespeichert werden, in dem Pionierprojekt in Münster erfolgte die Datensammlung zunächst noch auf Papier.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 13.04.2017
Mehr Mut bei digitalen Angeboten
Der Gründer der Online-Praxis DrEd. fordert mutiger zu sein bei digitalen Angeboten im Gesundheitswesen. Seit 2011 beraten und behandeln in der in London ansässigen Praxis 15 Ärzte online. Solange keine körperliche Untersuchung notwendig sei, biete diese Methode eine gute und patientenfreundlichere Alternative. Europaweit wurden schon eine Millionen Behandlungen durchgeführt. Neben den zeitlichen Ersparnissen berichten Ärzte von einer zum Teil offeneren Kommunikation zwischen Arzt und Patient.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 04.04.2017
Pionierprojekte in Bayern
www.aerztezeitung.de , 04.04.2017
Datenbank zur Pflegeforschung
Durch das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) wurde eine neue Online-Datenbank aufgesetzt, die eine Übersicht über Forschungsprojekte in der Pflege geben soll. In der Forschungsdatenbank sind sowohl abgeschlossene als auch noch laufende Projekte aufgelistet, laut ZQP sind derzeit 900 Forschungsprojekte in der Datenbank zu finden.
Das Angebot reiche von pflegerischen Interventionen bis hin zur Bildung, Prävention und E-Health und soll den Nutzern die Chance auf gezielte Recherche nach wissenschaftlichen Studien bieten. In der offenen Plattform sind Projekte der letzten zwölf Jahre zu finden.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 03.04.2017
Telemedizin soll Herz-Kreislauf-System überwachen
Im Rahmen des Forschungsprojektes FlexEO soll ein tragbares Mikrospektrometer entwickelt werden, mit welchem sich Blutbestandteile und Parameter des Herz-Kreislauf-Systems analysieren lassen.
Die Entwicklung eines solchen Mikrospektrometers hätte den Vorteil, dass Patienten in ihrer privaten Umgebung medizinisch betreut werden können und wäre damit ein großer Fortschritt in der angewandten Telemedizin.
Quelle:
www.elektronikpraxis.vogel.de, 02.03.2017
CDU plant digitale Schritte im Gesundheitswesen
Auch wenn Gesundheitspolitik kein Hauptthema im Wahlkampf ist, kommt doch keine Partei an ihr vorbei. In dem Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege der CDU wurde eine neue E-Health-Strategie aufgesetzt, welche in 12 Punkten den digitalen Ansprüchen im Gesundheitswesen gerecht werden soll. Im Vordergrund stehen dabei die Schwerpunkte Telemedizin, besserer Datenaustausch (auch für Forschungszwecke) und eine zunehmende Patientenautonomie.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 30.01.2017
AppCircus- Wettbewerb auf der ConhIT
Auch in diesem Jahr findet auf der ConhIT ein Wettbewerb für Gesundheits-Apps statt. Ziel ist es, durch mobile Lösungen Abläufe im Krankenhaus zu verbessern, zum Patientenwohl beizutragen oder Ärzte und Pfleger zu unterstützen. Besonders gefragt sind dabei in diesem Jahr die Themen Big Data und Machine Learning.
Noch bis zum 28.02.2017 können Entwickler ihre Apps zum Wettbewerb des AppCircus anmelden. Der Gewinner des AppCircus wird auf der Mobile Health Zone ausgezeichnet und erhält des Weiteren eine Nominierung für den Mobile Premier Award.
Quelle:
www.egovernment-computing.de, 29.01.2017
Innovationen – NRW will Vorreiter werden
NRW Gesundheitsministerin Steffens sorgt sich, dass durch das Doppelwahljahr innovative Konzepte im Gesundheitswesen vernachlässigt werden könnten.
Steffens fordert, dass das Doppelwahljahr nicht zu einem Stillstand in der Gesundheitspolitik führen solle, und dass NRW „dem Bund zeigt, wie es besser geht“. Besonderen Handlungsbedarf sieht sie dabei in der Sektor übergreifenden Gesundheitsversorgung. Dabei sollen die Telemedizin und Telematik eine wichtige Rolle spielen, genau wie die stärkere Patientenorientierung.
Quelle:
www.ärztezeitung.de, 19.01.2017
Jameda übernimmt Patientus
In Hoffnung auf einen großen Erfolg durch Videosprechstunden, übernimmt Jameda den Videosprechstundenanbieter Patientus.
Nach dem E-Health-Gesetz ist bei Online-Gesundheitsdienstleistern viel Bewegung aufgekommen, so auch bei Jameda, dem größten Arztempfehlungsportal Deutschlands. Der finanzielle Erfolg für das Unternehmen hängt dabei von der Akzeptanz von Online-Sprechstunden, sowohl von Patienten als auch von Ärzten ab. Laut Arztbefragungen sei allerdings ein Drittel der Ärzte bereit, bereits in den nächsten zwei Jahren diese Option anzubieten, wodurch das baldige offerieren einer solchen Möglichkeit nicht unwahrscheinlich ist.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 12.01.2017
Erstrezept nicht als reines Online-Rezept
Laut einer Umfrage möchte die Mehrheit der Patienten nicht mehr nur wegen eines Rezeptes für ein Medikament zum Arzt gehen. Durch die Beantragung eines Rezepts per Mail, könnte nicht nur der Patient sich den Weg zum Arzt sparen, sondern auch der Zeitaufwand für die Praxis könnte verkürzt werden.
Dies soll jedoch nicht für jedes Rezept möglich sein, nur Folgerezepte, wie beispielsweise bei Chronikern, sollen per Mail bestellbar sein. Bei Erstrezepten sei das Risiko zu groß, dass die Patienten ihre eigene Situation falsch einschätzen.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 20. 11.2016