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Englands Gesundheitsdienst will Patientendaten zentral speichern und weiterverkaufen

15. Februar 2014 | von

Der Gesundheitsdienst NHS England wolle ab März 2014 pseudonymiserte Patientendaten auf einer zentralen Datenbank sammeln und dann zur Verfügung stellen. Ab Sommer diesen Jahres solle der Dienst für Forschungseinrichtungen, Pharmakonzerne und Versicherungen gegen Entgelt bereitstehen.

Die Daten würden von Ärzten und Krankenhäusern erfasst werden und über das Health and Social Care Information Centre (HSCIC) verwaltet werden. Mit der Opt-Out Möglichkeit könnten Patienten über Ihren Hausarzt eine Nichtteilnahme in ihrer Patientenakte vermerken lassen und würden somit nicht am Verfahren teilnehmen.

Laut eines Sprechers des HSCIC bestehe durchaus ein Restrisiko zur Rückverfolgung der Patientendaten, allerdings sei das Risiko theoretischer Art und der Vorteil für den medizinischen Fortschritt bedeutend.

Weiterer Artikel zum Thema hier.

Quelle:
heise online, 21.01.2014

Nach aktueller Meldung, solle die Patientendatensammlung in England um eine halbes Jahr verschoben werden. Gründe dafür seien Bedenken, die sich gezeigt hätten. Patienten und Interessenverbände forderten mehr Informationen zum System, über dessen Vorteile und und über ihre Rechte.

Quelle:
heise online, 19.02.2014

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