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Kategorie: ‘Apotheker’

Versandapotheke: Tele-Pharmazie Pilotphase

19. Dezember 2014 | von

Die Live-Beratung einer Versandapotheke stehe nun laut Anbieter online zur Verfügung. In einer mehrmonatigen Testphase wird die Videoberatung mittels Testkunden täglich für einige Stunden geprüft. Für die Kunden der Versandapotheke werde das Angebot im Laufe des Jahres 2015 zur Verfügung gestellt.

Der Anbieter gab bekannt, dass man so einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von schlecht angebundenen Regionen leiste. Patientenindividuelle Fragen könnten direkt und persönlich geklärt werden. Man trage so auch zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei.

Quelle:
DAZ online, 10.12.2014
heise online, 09.12.2014

Zwischenfazit: Modellprojekt ARMIN

16. Dezember 2014 | von

Mittlerweile würden sich ca. 1000 Ärzte und Apotheker in Sachsen und Thüringen an dem Projekt beteiligen. Für Thüringens KV Hauptgeschäftsführer Auerswald sei die immer noch sehr geringe Beteiligung der Ärzte damit zu begründen, dass man sich noch in der Modell-Aufbauphase befinde.

Erweiterungen für das neue Jahr sei zum einen eine Erweiterung der Wirkstoffempfehlung für die Anwendungsgebiete Typ-2-Diabetes, Antibiotikatherapie der oberen Atemwege, Antibiotikatherapie der unteren Atemwege sowie Antibiotikatherapie der Harnwege. Zum anderen solle die Testphase patientenindividuellen Medikationsberatung anlaufen, so die Partner der Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen.

Quelle:
DAZ online, 10.23.2014
Ärzte Zeitung, 12.12.2014

AMTS-Datenmanagement mittels eGK

16. Dezember 2014 | von

Die Freigabe des Lastenheftes zur freiwilligen Anwendung der Arzneimitteltherapiesicherheit mittels elektronischer Gesundheitskarte führt zu deren erstmaligen, nutzenorientierten Anwendung. Projektstart dazu war 2013, durch den Deutschen Apothekerverband (DAV).

DAV-Vorstandsmitglied Hubmann gab bekannt, dass Ärzte und Apotheker so Hinweise bezüglich der Auswahl und Abgabe des Medikaments bekämen. Patientenbezogene Informationen, wie Allergien oder Wechselwirkungen von Medikamenten stünden mit der Etablierung des Datenmanagements den Fachkräften bereit.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung online, 08.12.2014

Adherence: Einfluss von Unterstützung nicht erwiesen

12. Dezember 2014 | von

Laut Cochrane-Review kann trotz Anleitungen zur Medikation keine wirkliche Verbesserung der Adherence oder des klinischen Outcomes festgestellt werden. Interventionen fanden im Rahmen von täglichen Anleitungen zur Anwendung, Motivationsgesprächen, Verhaltenstherapien und familiärer Unterstützung statt.

Laut Review könne selbst intensivsten Betreuungen kein signifikanter Einfluss beigemessen werden. Allerdings gehe aus den Studien nicht hervor, welche Art der Unterstützung sich wie auswirke.

Die Reviewer bemängeln auch Methodik der Studien. Es sei weder ein Design für Langzeitinterventionen vorhanden, noch objektive Messparameter zur Untersuchung von Adherence und klinischem Outcome.

Quelle:
DAZ.online, 28.11.2014

Elektronischer Arzneimittelcheck

26. November 2014 | von

Patienten des Unfallkrankenhauses in Berlin können wohl bald auf einen elektronischen Check ihrer Pillencocktails hoffen.  Der eletronische Pharmecheck sei, laut ukb bundesweit einmalig. Mit der Neueinführung halte man sich an den Weg, kontinuierlich innovativ zu handeln, gab der Ärztliche Direktor des ukb bekannt.

Der elektronische Pharmacheck gibt Warnhinweise für Neben-, Wechselwirkungen, Überdosierung und Kontraindikationen. Man könne so, laut Chefapotheker Brüggmann Fehlinterpretationen durch handschriftliche Eintragungen vermeiden.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 25.11.2014

Einheitlicher Medikationsplan im Testlauf

26. November 2014 | von

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) gab nun bekannt, dass es bald einen einheitlichen Medikationsplan für den stationären und ambulanten Klinikaufenthalt geben solle, der von Ärzten, Apothekern und Pflegekräften genutzt werden solle. Ein einheitlicher Medikationsplan sei ein weiterer Schritt, die Arzneimitteltherapiesicherheit zu verbessern.

Zurzeit würden laut AkdÄ verschiedene Medikationspläne genutzt werden, die keine gemeinsame Schnittstelle hätten. Das solle sich nun ändern.

Dazu starten drei Modellprojekte in Thüringen, Sachsen und Nordbayern.
Spezifikation für einen patientenbezogenen Medikationsplan hier.

Quelle:
Ärzteblatt.de, 11.11.2014
Pharmazeutische Zeitung online, 12.11.2014

Zukunftsthema Medikationsmanegement

26. November 2014 | von

Die wichtigste Aufgabe, die wohl in Zukunft auf Deutschlands Apotheker zukommt, sei die Optimierung der Arzneimittelanwendung im Rahmen des Medikationsmanagements, so der Präsident der Apothekenkammer in Berlin. Weiter sei klar, dass auch Apotheker Akademiker seien und damit zur Fortbildung verpflichtet.

Um Kollegen vorzubereiten, werde nun von der Apothekenkammer in Berlin ein Seminar zur Medikationsanalyse angeboten.

Ähnlich beschloss auch die Apothekenkammer Sachsen-Anhalt im April 2015 eine Projektwoche anzubieten. Das gab die Kammer nach der gestrigen Versammlung bekannt. Im Rahmen der Projektwoche, solle jede Apotheke eine Medikationsanalyse bei mindestens fünf Patienten durchführen.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung online, 20.11.2014
DAZ online, 20.11.2014

Medikamentenschmuggel aufgeflogen

14. November 2014 | von

Laut Ermittlungsakten sei es den spanischen Behörden gelungen, eine Bande aus über 200 Apothekern und pharmazeutischen Großhändlern, die illegal Medikamente in EU-Länder geliefert hätten, zu zerschlagen.

Die kriminelle Organisation soll Medikamente im Wert von über 50 Millionen Euro illegal exportiert haben. Durch den deutlich höheren Erlös in Ländern, wie Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Dänemark, sollen Gewinne von 800% möglich gewesen sein, so die Zeitung „El PaÌs“.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 11.11.2014

Apothekenkammer verbietet Gratisverblisterung

07. November 2014 | von

Laut Kammer-Präsident Saar, will man die Apotheken gegenüber den Pfelegeheimen stärken. Das Verbot der Apothekenkammer des Saarlandes sieht vor, Ihren Mitgliedern das Verblistern zu sehr günstigen Preisen oder umsonst zu verbieten.

Für die Kammer sei klar, dass es sich bei der Dienstleistung um eine zu honorierende Leistung handle, die nicht im Centbereich liegen könne.

Quelle:
apotheke adhoc, 05.11.2014

Arzneimittelsicherheit auf Station

07. November 2014 | von

Um die Arzneimittelsicherheit auf Station zu erhöhen, werde in der Asklepios Klinik Barmbek auch der Krankenhausapotheker in die Therapie miteinbezogen, so der Pflegedirektor Axel Techam. Der Leiter des pharmazeutischen Teams der Klinik äußerte, dass rund 20% der ärztlichen Verordnungen interventionsbedürftig seien. Vorteil der Anwesenheit eines Apothekers auf Station sei ebenfalls, dass Fragen seitens des Pflegepersonals direkt geklärt werden könnten.

Ob dieses System schon bald Normalität werden sollte, wird derzeit auf dem Hamburger Pflegekongress diskutiert.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 24.10.2014