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SmartMed

Kategorie: ‘Patienten’

Medikationsplan mit oder ohne Apotheker?

15. Februar 2016 | von

Patienten, die mehr als 3 Medikamente verordnet bekommen, haben nach dem Entwurf des E-Health Gesetzes Recht auf einen einheitlichen Medikationsplan. Ein Arzt ist verpflichtet diesen Plan zu erstellen, Apotheker hingegen sollen lediglich Ergänzungen vornehmen dürfen. Dies hat Proteste ausgelöst, sodass die Apothekerkammer Berlin eine Resolution verabschiedet hat, nach der ebenso ein Apotheker den Medikationsplan erstellen darf.

Quelle:
deutsche-apotheker-zeitung.de, 10.02.2016

Tablet statt Papierakte

31. Januar 2016 | von

Durch das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe geförderte eHealth-Gesetz wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass sich Ärzte, Krankenhäuser und Kassen künftig besser digital austauschen können.

Gröhe hat sich über das Projekt „Visite 2.0“ im Lukaskrankenhaus in Neuss informiert, dies sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie durch den Einsatz von Informationstechnik die Patienteninformationen verbessert und beschleunigt werden können. Die Papierakten sind durch Tablets ersetzt worden, was beispielsweise die Suche nach Labordaten, Bildern und Dokumenten erleichtert, aber auch zu der Visualisierung für Patienten beiträgt.

Quelle:
e-health-com.eu, 27.01.2016

Kritik an der geplanten Änderung des Arzneimittelgesetzes

19. Januar 2016 | von

Laut Entwurf des vierten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, sollen Arzneimittel in Zukunft nur noch abgegeben werden dürfen, wenn die Verschreibung durch einen persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient ausgestellt wurde.
Laut des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken würde so ein guter Ansatz des E-Health-Gesetzes im Keim erstickt, da der Digitalisierung des Gesundheitswesens Steine in den Weg gelegt würden.

Quelle:
pharmazeutische-zeitung.de, 18.01.2016

Sprechstunde per Videochat

19. Januar 2016 | von

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens bietet vor allem auf dem Land große Chancen.

Per Video-Sprechstunde soll es in Zukunft zum Alltag gehören, sich medizinischen Rat oder eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, ganz ohne das Haus zu verlassen. Laut Prof. Jens Scholz,Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, könne man dank kreativem Einsatz digitaler Lösungen die Patientenversorgung, sowie die Diagnose-, Therapie- und Nachsorgeangebote verbessern und attraktiver machen. Auch eine bessere „Verzahnung“ der Ärzte untereinander würde so verbessert werden, da in diesem Sektor das „Wir-Gefühl“ weitaus weniger ausgeprägt sei als in anderen.

Quelle:
esanum.de, 16.01.2016

Telemedizinische Expertenkonsultationen von Kinder- und Jugendärzten

10. Januar 2016 | von

In Zukunft soll durch die Telemedizin medizinischer Rat schneller eingeholt werden können.

Kinder- und Jugendärzte können über das Expertenkonsil „pädExpert“ Fachkollegen online hinzuziehen, wenn Kinder an seltenen Krankheiten leiden. Durch dieses Verfahren kann eine Diagnose in den meisten Fällen wesentlich schneller getroffen werden, da lange Wartezeiten sowie Anfahrtszeiten gespart werden können. Besonders bei Kindern sei dies sehr wichtig, um die Entwicklungsphase nicht unnötig lange durch Krankheiten zu behindern.

Quelle
stimme.de, 9.01.2016

Intelligente Medizinelektronik – Technisch möglich, aber kaum umgesetzt

06. Januar 2016 | von

Das Münchner VDE-Kolloquium, bei dem sich Anfang Juli rund 70 Wissenschaftler und Industrievertreter zusammenfanden, kam zu dem Ergebnis, dass Anwendungen wie intelligente elektronische Implantate oder telemedizinische Assistenzsysteme schon heute weit verbreitet sein könnten, wenn die Rahmenbedingungen gegeben wären.

Die Systeme, welche als „Medizin 4.0“ bezeichnet werden, sind schon längst realisierbar, so Prof. Wolf. Anwendertest zeigten bereist positive Wirkungen auf Patienten mit beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Adipositas. Ergebnisse der Podiumsdiskussion zeigen, dass vor allem die ungünstige Struktur der Forschungsförderung sowie die Gesetzeslage die positive Entwicklung hemmt.

Quelle:
devicemed.de, 02.08.2015

Neue Internetplattform – Telemedizin, Gesundheit und Pflege

06. Januar 2016 | von

Die Website Portal.Gesundheit.Bayern informiert ab sofort über aktuelle Nachrichten zu  eHealth und Telemedizin, sowie Gesundheitsvorsorge und Pflege. Das Projekt, welches von der Bayerischen TelemedAllianz (BTA) initiiert wird, richtet sich dabei nicht nur an Patienten, sondern auch an Ärzte und Pflegekräfte.

Quelle:
pharma-elations, 21.10.2015

elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge

23. November 2015 | von

Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg spricht sich für den Einsatz der e-Gesundheitskarte auch für Flüchtlinge aus.

Unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus sollen Flüchtlinge ihrer Ersterfassung eine elektronische Gesundheitskarte erhalten. Bisher war eine Einzelbeantragung jedes Behandlungsschneins erforderlich, was häufig eine zeitnahe Patientenbehandlung verhindert hat.

Quelle:
ärztezeitung.de, 31.07.2015

Kritischer Blick auf Gesundheits-Apps

23. November 2015 | von

Immer mehr private Krankenkassen bieten Fitness-Apps an mit denen Essverhalten, sportliche Aktivität oder auch die Herzfrequenz aufgezeichnet werden können. Dies ist aus Sicht des Datenschutzes nicht unbedenklich.

Laut der obersten deutschen Datenschützerin Andrea Voßhoff ist der Einsatz solcher Apps durchaus kritisch zu bewerten. Laut ihr seien der kurzfristige finanzielle Vorteile dieser Apps gegen die langfristigen Gefahren abzuwägen. Sie fordert die Schranken gegen das Sammeln der Gesundheitsdaten nicht nur für  gesetzliche Krankenkassen, sondern auch für die privaten Krankenkassen.

Quelle:
esanum.de, 20.07.2015

Motivation der Patienten durch Telemedikation

14. Juli 2015 | von

Noch vor Ausbruch einer Krankheit, wie beispielsweise Diabetes, sollen Patienten in Zukunft mittels Telemedizin dazu motiviert werden ihren Lebensstil zu ändern.

Durch mehr Bewegung und eine gesündere Ernährung kann das Risiko an Diabetes zu erkranken erheblich gemindert werden. Dieser Ratschlag wird aber häufig nicht ernst genommen. Der Allgemeinmediziner Dr. Arens aus Brüggen erhebt nun eine Studie, in der Patienten mit Hilfe einer App, direkt die Auswirkungen ihrer Verhaltensänderungen zu sehen bekommen. Mögliche Szenarien erfolgen beispielsweise über Gewichtsabnahme oder eine Verbesserung der Blutzuckerwerte. Laut Dr. Arens seien die Patienten durch diese technische Unterstützung erheblich motivierter und die Gesundheit könne deutlich verbessert werden.

Quelle:
ärtzezeitung.de, 09.07.2014