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SmartMed

Schlagwort: ‘Apotheke’

ABDA beschließt interdisziplinäre Langzeitstudie

14. November 2012 | von

Mit der kürzlich im Saarland angelaufenen PHARM-CHF-Studie (Pharmacy-based Interdisciplinary Program for Patients with Chronic Heart Failure) der ABDA soll herausgefunden werden, welchen Effekt eine intensive, strukturierte Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz durch den Apotheker hat.

Dazu werden voraussichtlich ab März 2014 in vier deutschen Bundesländern 2060 Studienteilnehmer rekrutiert. Teilnehmen können Menschen ab 65 Jahren, die an einer chronischen Herzinsuffiezienz leiden.

Durch die kombinierte Intervention aus pharmazeutischer Betreuung und patientenindividuell gestellter Medikation könnte die Einnahme-Treue verbessert, die Krankenhauseinweisungen verringert und die Lebensdauer verlängert werden.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 18.10.2012

Apotheker diskutieren Alternativenkonzepte zur eGK

25. September 2012 | von

Nachdem die eGK wiederholt ins Stocken geraten ist, entwickeln Apotheken bereits Alternativkonzepte, um speziell bei multimorbiden Patienten Therapierisiken zu verringern. Experten bringen die Hausapotheke (Zusammenarbeit Arzt-Apotheker) wieder ins Spiel.

Für die Erfassung der Medikamente an der Schnittstelle von Arztpraxis und Apotheke braucht es eine gemeinsame Datenbank, so ABDA-Chef Heinz-Günter Wolf. In diesem Verzeichnis sollen auch OTCs erfasst werden. Genau diese Komponenten wären auch beim gematik-Projekt vorgesehen gewesen.

Im kleinen Stil haben einige Apotheken das Konzept einer eigenen Gesundheitskarte bereits längst umgesetzt. Kundenkarten erfassen die Medikation von Kunden und werden im System gespeichert.

Quelle:
DocCheck, 11.3.2011

Per Mausklick zum Arzt und Apotheker

20. September 2012 | von

Der Rezeptdienst Ordermed ist eine innovative Internetplattform, die Patienten, Ärzte und Apotheker zusammenbringen soll.

Der Nutzer kann per Mausklick oder über die Ordemed-App gleichzeitig Rezepte beim Arzt und Medikamente in der nächst gelegenen Apotheke vorbestellen. Dabei kann der Kunde selbst entscheiden, ob er das Rezept bzw. das Medikament selbst abholen oder der Apotheke die Anlieferung überlassen möchte.

Mit Hilfe dieser Logistik-Anwendung habe der Apotheker einen Überblick über alle verordneten Arzneimittel der Kunden und könne so zu allen Wechselwirkungen und Gegenanzeigen beraten.

Quelle:
HAN-Online, 11.9.2012

Apothekennetz entlastet Ärzte

31. Juli 2012 | von

Der Spardruck im Gesundheitswesen wächst. Es mangelt an Ärzten und die Notfallstationen sind überlastet. Ein Grund dafür ist, dass viele Patienten schon bei Bagatellerkrankungen einen Arzt aufsuchen.

Abhilfe sollen sogenannte NetCare-Apotheken schaffen. Der Patient schildert dem Apotheker oder der Apothekerin seine Beschwerden. Handelt es sich dann tatsächlich um eine Erkrankung, die einer ärztlichen Behandlung bedarf, kann in einem Nebenraum ein Arzt per Viedeokonferrenz zugeschaltet werden. Dieser hat die Möglichkeit nach einer Beratung sofort ein Rezept auszustellen und es der Apotheke umgehend zukommen zu lassen.

Ziel des schweizerischen Pilotprojekts ist es, sowohl den Ärztemangel auszugleichen als auch Kosten zu sparen.

Quellen:
Neue Zürcher Zeitung, 9.1.2012
Neue Zürcher Zeitung, 30.7.2012

Eine echte Innovation: Die neue Apotheken-App

21. Mai 2012 | von

Die neue kostenlose Apotheken-App „Apotheke vor Ort – meine Stamm-Apotheke“ bietet den Apothekenkunden einen optimalen Draht zu ihrer Stammapotheke und erleichtert den Patienten das Gesundheitsmanagement durch viele nützliche Funktionen. Rezepte und verschreibungsfreie Medikamente können über das Smartphone bestellt und nachbestellt werden. Weiter stehen Beipackzettel zu über 77.000 Arzneimitteln zur Verfügung sowie die Möglichkeit, eine persönliche Medikamentenliste anzulegen. Apotheker können mittels dieser persönlichen Medikamentenliste jederzeit mögliche Neben- und Wechselwirkungen überprüfen.

Quelle:
Presseportal.de, 15.5.2012

Zukunftskonzept für eine patientengerechte Arzneimittelversorgung von KBV und ABDA

26. April 2011 | von

Das Zukunftskonzept von KBV und ABDA sieht vor, dass Ärzte zukünftig Wirkstoff, Stärke, Menge und Darreichungsform verordnen (anstelle von Präparaten). Das Packungslayout soll entsprechend angepasst werden. Grundlage für die Verordnungen ist ein Medikationskatalog auf Wirkstoffbasis. Der Apotheker wählt das Präparat aus und gibt es nach einer Beratung an den Patienten ab. Der Patient erhält einen Medikationsplan. Die enge Abstimmung zwischen Arzt und Apotheker sowie die Verordnung von Wirkstoffen sollen zu einer verbesserten Gesamtmedikation sowie zu weniger Verunsicherung der Patienten durch Namensunterschiede zwischen verordnetem und abgegebenem Präparat führen. Die Compliance kann dadurch erhöht und unerwünschte Arzneimittelereignisse reduziert werden, was sich schlussendlich auf Kosten und Qualität der Medikation auswirkt.

Quelle:
KBV und ABDA, April 2011