Kategorien
Seiten
-

SmartMed

Schlagwort: ‘Telemedizin’

Motivation der Patienten durch Telemedikation

14. Juli 2015 | von

Noch vor Ausbruch einer Krankheit, wie beispielsweise Diabetes, sollen Patienten in Zukunft mittels Telemedizin dazu motiviert werden ihren Lebensstil zu ändern.

Durch mehr Bewegung und eine gesündere Ernährung kann das Risiko an Diabetes zu erkranken erheblich gemindert werden. Dieser Ratschlag wird aber häufig nicht ernst genommen. Der Allgemeinmediziner Dr. Arens aus Brüggen erhebt nun eine Studie, in der Patienten mit Hilfe einer App, direkt die Auswirkungen ihrer Verhaltensänderungen zu sehen bekommen. Mögliche Szenarien erfolgen beispielsweise über Gewichtsabnahme oder eine Verbesserung der Blutzuckerwerte. Laut Dr. Arens seien die Patienten durch diese technische Unterstützung erheblich motivierter und die Gesundheit könne deutlich verbessert werden.

Quelle:
ärtzezeitung.de, 09.07.2014

Bessere Kontrolle durch Telemedizin

28. Juni 2015 | von

In Rheinland-Pfalz soll die medizinische Kontrolle per Internet ausgebaut werden, damit in Zukunft auch ländliche Bereiche von diesem Angebot profitieren können.

Laut der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sei dies sowohl für Ärzte als auch für Patienten eine große Entlastung, da so Arzttermine eingespart werden können. Durch die tägliche Übertragung und Auswertung der Daten von bespielsweise Herzkranken sei zu dem eine bessere Dokumentation der Krankheit und auch eine zielgerichtetere Behandlung möglich. Im kommenden Jahr sollten mit der Einführung des bundesweiten E-Health-Gesetzes die notwendigen Rahmenbedingungen für dieses Projekt geschaffen werden.

Quelle:
volksfreund, 26.06.2015

Rheinland-Pfalz fördert Telematik-Projekt „E.He.R. versorgt“

05. Juni 2015 | von

Ziel ist es eine flächendeckende medizinische Versorgung in wohnortnähe auch zukünftig zu sichern. Laut Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler hätte man sich in Rheinland-Pfalz rechtzeitig vorbereitet und könne nun die flächendeckende Umsetzung entwickeln und prüfen.

Das Projekt soll vor allem eine funktionierende Infrastruktur schaffen, um eine medizinische Versorgung zu gewährleisten zu können. Im Rahmen des Vorgängerprojekts „E.He.R. erkannt“ (Etablierung eines Versorgungskonzeptes für Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen in Rheinland‐Pfalz) hätte man, wie die Gesundheitsministerin betonte, eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität und Zufriedenheit der Patienten feststellen können.

Quelle:
ehealth.com, 20.05.2015

Bundeskabinett beschließt E-Health-Gesetz

29. Mai 2015 | von

Nach jahrelangen Verzögerungen soll das E-Health-Gesetz nun Abhilfe schaffen. Der neue Gesetzesbeschluss setzt dabei, laut Bundesgesundheitsminister Gröhe klare Zeichen. Das Gesetz sei nötig, um den Patienten und den Nutzen der elektronischen Gesundheitskarte für den Patienten in den Fokus zu stellen. Fristen, Anreize, Vorgaben und Sanktionen sollen Ausreden für alle Beteiligten unmöglich machen. Dabei sei jedoch immer höchste Datensicherheit geboten.

Die wichtigsten Regelungen im Überblick:

  • digitales Stammdatenmanagement
  • Notfalldatenmanagement
  • Arzneimitteltherapiesicherheit und Medikationsmanagement
  • elektronischer Arztbrief
  • Vergütung von Telekonsilen

Kritik wird seitens der Rhythmologen geübt. Die telemedizinische Überwachung von kardialen Implantaten wurde im Gesetzesentwurf trotz einschlägiger Studien nicht berücksichtig.

Quelle:
ehealth.com 27.05.2015
Ärzte Zeitung, 27.05.2015

Sinnvolle Telemedizin-Projekte

29. Mai 2015 | von

Mit der Veröffentlichung eines Positionspapiers „Ärztliche Priorisierung von Einsatzgebieten telemedizinsicher Patientenversorgung“ präsentiert die Bundesärztekammer (BÄK) einige für die Patienten sinnvolle Telemedizinische-Verfahren.

Laut Vorsitzenden des Telematik-Ausschusses der BÄK, Dr. Franz-Joseph Bartmann, müsse man zwischen angebotsgetriebenen Anwendungen und medizinisch sinnvollen Anwendungen unterscheiden. Ziel der telematischen Verfahren müsse immer eine hochwertige Patientenversorgung sein. Hier müsse man vor allem demographische Veränderungen und dem zunehmenden Ärztemangel entgegen wirken.

Folgende Verfahren wurden als nützlich eingestuft:

  • Telekonsile, die die innerärztliche Kommunikation verbessern und Zugang zu Expertenwissen stellen, wie Teletumorkonferenzen in der interdisziplinären Versorgung oder Telekonsile in der Notfall- und Palliativversorgung
  • Telemonitoring und -casemanagement chronisch Kranker, um Ärztemangel entgegen zu wirken
  • Systeme der psychotherapeutischen Versorgung
  • Verfahren zu Überbrückung von Versorgungslücken

Quelle:
Ärzte Zeitung, 22.05.2015

 

Experimentierklausel für Online-Sprechstunde

29. Mai 2015 | von

Sowohl Patienten als auch Ärzte sind zunehmend offener für neue Technologien, doch meistens sind gesetzlich die Hände gebunden. Vor allem im ländlichen Bereich könnte man über Online-Sprechstunden einige Versorgungsengpässe verbessern und Ärzte deutlich entlasten.

Mentzinis, Experte beim Verband Bitkom kritisierte die fehlenden finanziellen Anreize und die starren Vorgaben für Ärzte. Mit der Experimentierklausel könne man Ärzten Mut verleihen, telemedizinische Möglichkeiten in Betracht zu ziehen und weiter zu entwickeln.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 26.05.2015

Qualitätsoffensive in der Intensivmedizin

26. Mai 2015 | von

Um eine qualitativ hochwertige Versorgung intensivpflegebedürftiger Menschen auch in Wohnortnähe sicherzustellen, wagt die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) eine Qualitätsoffensive. Die Lösung sieht die DGAI in einer telemedizinischen Vernetzung. Man könne so kritische Situationen durch virtuelle Expertenmeinungen vermeiden und Leben retten, so die DGAI. Vor allem kleinen Kliniken, die sich eine Dauerverfügbarkeit eines Experten nicht leisten könnten, wäre hier geholfen. Dafür beginnt die Gesellschaft erste Rahmenbedingungen und Standards festzulegen, auch über Vergütung wird gesprochen.

Der Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum RWTH Aachen, sieht in der telemedizinischen Unterstützung eine effektive Möglichkeit Fachkenntnis bereitzustellen. Ihm zufolge zeigten dies auch Erfahrungen des Modellprojekts TIM (Telematik in der Intensivmedizin).

Koch, Präsidentin der DGAI sehe in der Teleintensivmedizin sowohl medizinisch, als auch wirtschaftlich beeindruckende Ergebnisse, wie in keiner anderen technologischen Innovation der letzten Jahre.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 07.05.2015

Intersektorale Kommunikation

12. Mai 2015 | von

Thema beim diesjährigen Pflegekongress in Dresden war unter anderem die Verbesserung der intersektoralen Kommunikation.

Einen wichtigen Schritt sehe man im kommenden E-Health-Gesetz, allerdings sei für eine optimale Patientenversorgung auch die Einbeziehung anderer Heilberufler und der Pflegeberufe in die Telematik-Infrastruktur wichtig, gab Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes selbstständiger Physiotherapeuten Repschläge bekannt und forderte umfassende Zugriffsrechte für diese Sektoren auf die Daten der eGK ein.

Auch Thieswald vom Verband der Leitungskräfte von Alten- und Behinderteneinrichtungen sieht das ähnlich. Nach Thieswald könne man Pflegekräften deutlich mehr Kompetenz zuweisen, hier würden wertvolle Ressourcen verschwendet.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 04.05.2015

Erste poitive Bilanz für den Telenotarzt

05. Mai 2015 | von

Seit etwa einem Jahr wird der Notarztdienst in Aachen telemedizinisch unterstützt. Laut Betreiber P3 telehealthcare hätte man so bereits bei über 1500 Einsätzen das therapiefreie Intervall für Patienten erfolgreich verkürzen und somit die qualitative Patientenversorgung verbessern können.

Über Videoaufnahmen und Fotos in Echtzeit, könne der Telemediziner den Vitalzustand des Patienten einschätzen und über das Headset erste ärztliche Beratung zu lebensrettenden Maßnahmen und Medikamenten geben. Auch unnötige Notfalleinsätze hätten so vermieden werden können, gab p3 telehealthcare bekannt.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 24.04.2015

Erstes Telematiksystem für den elektronischen Entlassbrief auditiert

24. April 2015 | von

Ein erstes System für den elektronischen Entlassbrief über das KV-Connect konnte nun erfolgreich von der KV Telematik GmbH (KVTG) auditiert werden.

Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KVTG betonte den wichtigen Fortschritt: So könne Sektor übergreifend kommuniziert werden, nicht nur im Bereich der niedergelassenen Ärzte, sondern auch zwischen den Stationen Ambulanz und stationärer Betreuung.

Weitere Praxisverwaltungssysteme seien bereits für das E-Arztbrief-Audit angemeldet, so die KVTG.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 20.04.2015