Kategorien
Seiten
-

SmartMed

Kategorie: ‘Patienten’

Schweiz: Ärztliche Videoberatung in Apotheken

12. November 2013 | von

Das aktuell laufende Pilotprojekt „Netcare“ wird derzeit in über 200 Schweizer Apotheken getestet. Für dieses Projekt wurden 24 Bagatellerkrankungen definiert, die entweder vom Apotheker selbst oder mit Hilfe einer Videozuschaltung eines Arztes diagnostiziert werden können. Per Fax kann der Arzt ein benötigtes Rezept der Apotheke direkt übermitteln.

Zusätzlich entstehende Kosten würden von vielen Krankenkassen übernommen werden. Vorteile die Netcare bietet, wären zum einen die Entlastung von Notfallstationen, aber auch die Wartezeit der Patienten würden wesentlich verkürzt werden.

Trotz der Kritik einiger Ärzte soll das Projekt aufgrund des positiven Verlaufs vorzeitig für alle Apotheken geöffnet werden.

Quelle:
DAZ.online, 30.10.2013

Ungleichheit zwischen Ballungsräumen und Land wächst

15. Oktober 2013 | von

Uneinheitliche Lebensverhältnisse herrschen in Deutschland längst vor. Arbeitsplatzangebot, Einkommen und Altersstrukturen unterscheiden sich je nach Region deutlich voneinander. Auch die medizinische Versorgung wird dadurch bedingt nicht flächenmäßig das gleiche Niveau halten können.

Ein festes quantitatives Verhältnis zwischen Ärztezahl und Einwohnerzahl wird zukünfitig nicht mehr gewährleistet werden können. Damit ländliche Gegenden nicht die Verlierer sind, sollten andere Ziele in den Fokus gestellt werden, wie die Frage nach dem anstrebbaren Gesundheitszustand oder welcher Leistungsmix den Bügern zustehen sollte.

Für die Sicherstellung wird eine lokale Benchmark angestrebt und nicht ein Vergleich mit dem Durchschnitt erfolgen.

Quelle:ÄrtzeZeitung, 14.10.2013

NRW bietet beste Voraussetzungen für Telematik

12. Oktober 2013 | von

Um aufkommende Schwierigkeiten wie Ärztemangel oder steigende Kosten in der Gesundheitsbranche überwinden zu können, bieten neue Informations- und Kommunikationstechnologien beste Möglichkeiten.

Für eine optimale Integration ist eine sektorübergreifende Zusammenarbeit verschiedenster betroffener Branchen notwendig. Auch die Einbeziehung der Patienten in die Entwicklungsphase ist hierbei ein wichtiger Erfolgsfaktor, der die Akzeptanz von telematischen Anwedungen in der Gesellschaft enorm steigern kann.

Für die Umsetzung bietet NRW laut Dr. Horzetzky die besten Voraussetzungen. Neben der guten medizinischen Versorgungsdichte, der vielen renommierten Hochschulen und Universitäten sind zahlreiche branchenspezifische Unternehmen angesiedelt. Gründe, die erklären, warum hier die e-Health Entwicklung so erfolgreich funktioniert.

Quelle:
egesundheit NRW, 27.09.2013

Gesundheitssektor – vom Einzelhandel zum Walmart

11. Oktober 2013 | von

Mit der Einführung der eletronischen Patientenakte und der damit zunehmenden Vernetzung im Gesundheitssektor wird laut David Cutler auch diese Branche eine ähnliche Entwicklung wie der Einzelhandel nehmen.

Ärzte, die alleine eine Praxis betreiben wird es in Zukunft nicht mehr geben. Auch die Zahl der Krankenhäuser wird sich deutlich verringern. Für die Behandlungen wird der Patient in Zukunft zusammengeschlossene Kiniken und Praxen aufsuchen müssen. Nach David Cutler kann der Patient davon nur profitieren.

Der größte Wandel wird die Rolle des Patienten in diesem System sein, der durch aktive Teilnahme in die Behandlung miteinbezogen wird und seine Daten eigenständig in seine Patientenakte einspeist.

Quelle:
Heise Online, 11.10.2013

Afrika: Mobilfunk könnte Gesundheitssystem revolutionieren

10. Oktober 2013 | von

Durch die Nutzung von mittlerweile mehr als hundert Millionen Handys in Afrika sind nicht nur die Kommunikationsmöglichkeiten deutlich besser geworden, sondern auch eine Revolution des Gesundheitssystems denkbar.

Mit der Entstehung eines neues Sensornetzwerks kann beispielsweise die Versorgung mit Impfstoffen verbessert werden, indem Bestände mobil oder telefonisch übermittelt werden. Ein weiterer Vorteil ist die telefonische Terminvereinbarung, aber auch die Einsicht in Patientenakten ist wesentlich einfacher.

Quelle:
Heise Online, 4.10.2013

Finnland: mobile Verifizierung zum eHealth-Konto

01. Oktober 2013 | von

Mithilfe einer Endnutzerauthentifizierung (Mobile ID) können Nutzer über ihre mobilen Geräte Gesundheitsberatern gestatten, medizinische Anwendungen mit perönlichen Daten zu verknüpfen.

Mit der ID-Verifizierung können sich die Patienten in ihr individuelles eHealth-Konto einloggen und dort ihre selbst erfassten Daten eingeben und speichern, so dass diese überall und jederzeit verfügbar sind.

Valimo ist derzeit der führende Anbieter für die mobile Benutzeridentifizierung und verwandelt mit der Public Key Infrastructure (PKI) SIM-fähige Geräte in digitale Indetifizierungsausweise.

Quelle:
finanztreff.de, 26.09.2013

e-GK-Infrastruktur ist sicher

30. September 2013 | von

Laut Gematik ergibt sich aus dem NSA-Skandal keinerlei Kosequenzen für das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte.

Ob die zum Schutz verwendeten kryptographischen Verfahren vor möglichen Angriffen schützen, wird von Fachleuten des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) überwacht.

Zur Zeit ist es der NSA lediglich möglich auf Notfalldaten der eGK zuzugreifen. Erst mit dem Online-Rollout und damit der Einführung von Übertragungsnetzen ändert sich die Situation für Angreifer.

Quelle:
heise-online, 30.09.2013

Leitlinien für medizinische Apps

30. September 2013 | von

In einer Leitlinie veröffentlich die FDA eine Katalogisierung medizinischer Apps, die als Medizinprodukte eingestuft und dementsprechend von der Behörde für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen werden müssen.

Dabei werden vor allem Apps gelistet, die als Zubehör zu einem Medizinprodukt verwendet werden oder selbst als Medizinprodukt agieren.

Laut FDA solle mit diesem Verfahren keine inhaltliche Kontrolle stattfinden, sondern das Patientenrisiko ausgehend der gesundheitsbezogenen Apps reduziert werden.

Quelle:
e-health, 30.09.2013
spiegel-online, 30.09.2013

Stottertherapie über Internetplattform

24. September 2013 | von

Mit der Cloud-basierten Plattform für Stotter-, Sprach- und Sprechtherapie ist vor allem eine alltagsnahe und sehr intensive Nachsorge möglich. Ergänzend ist durch die Plattform erstmalig eine Behandlung für Patienten möglich, die bisher keinen Zugang zu professioneller Hilfe hatten.

Die Therapiesoftware „flunatic!“ ermöglicht dem Patienten ein Live-Feedback zu seiner Sprechweise. Mit Hilfe des integriertem Videoaufnahme- und abspielgerät kann der Patient Video- und Audioaufnahmen selbst hochladen und später in der Live-Sitzung mit dem persönlichen Therapeuten besprechen, aber auch selbst erneut abspielen.

Neben wirtschaftlichen Aspekten sind auch medizinischen Vorteile wie eine flächendeckenden Therapeutenversorgung oder geringere Rückfallquoten zu nennen.

Quelle:
Computerwoche, 23.09.2013

Potentiell inadäquate Medikamente gefährden die Sicherheit der Patienten

24. September 2013 | von

Mit zunehmenden Atler steigt die Gefahr der Multimorbidität. Deren Behandlung erfordert oft eine Multimedikation. Im Rahmen der Medikation werden den geriatrischen Patienten unter anderem auch potentiell inadäquate Medikamente (PIM) verschrieben. Die darin enthaltenen Wirkstoffe erhöhen die Sturzgefahr der Patienten laut Studie signifikant.

Damit die Einnahme der PIM reduziert oder ganz vermieden werden kann, gibt es Screening-Tools wie die PRISCUS-Liste, deren Wirksamkeit und Nutzen allerdings noch belegt werden muss. Hier werden Arzneistoffe und Arzneistoffklassen, die als PIM gestuft sind, gelistet.

Damit Nebenwirkungen der PIM reduziert werden, gilt es, Bewusstsein sowohl bei den Ärzten als auch bei den Patienten zu schaffen. Vor allem an Hausärzte wird appelliert, die Medikamentenverordnung ihrer Patienten kritisch zu prüfen.

Quellle:
Presse der DGG, 23.09.2013